Künstlerin

dido2

Meine künstlerische Laufbahn begann schon lange vor dem Studienabschluss 1992 an der Kunstakademie in Maastricht/ Niederlande:

Farbe hatte für mich schon als kleines Kind eine zentrale Bedeutung im Leben, ich kann mich noch gut an den glückseeligen Moment erinnern, in dem ich einen kalten hellen und einen warmen dunklen Blauton übereinander gemalt hatte.

Diesen Moment der Weite, jenseits von konzeptioneller Begrenzung, suche ich immer wieder in meiner künstlerischen Arbeit – mithilfe der Farbe. Letztendlich geht es mir jedoch nicht um Farbe sondern um Freiheit.

Diesen Wunsch nach Freiheit von Schubladen-Denken, Festhalten an alltäglichen Schwierigkeiten und Absolutheitsansprüchen wollte ich durch veränderte Raumsituationen und Eintauchen in Farbe entsprechen. Zunächst arbeitete ich hauptsächlich mit dem Mittel der Raum-bezogenen Installation, bewegte mich dann in Farbfeldern, aufgetragen auf kleinformatiger, später großformatiger Leinwand und direkt auf die gemauerte Wand. So habe ich diese Entwicklung ‘Künstlerwand’ genannt und ihr eine eigene Website gewidmet, welche Sie hier sehen.

Der physikalische Raum wird zum Denkraum, Malerei als Teil der künstlerischen Installation oder Intervention im persönlichen Lebensraum.

Photos meiner Arbeiten bis zur Gründung der ‘Künstlerwand’ und die bisherige künstlerische Laufbahn kann sehen man unter

www.dido-homepage.de.

Tabellarische Kurzbiographie folgt auch hier weiter unten. Nach Aachen und New York lebe ich zur Zeit in Berlin und lasse mich in meiner künstlerischen Performance durch den kontinuierlichen interkulturellen, interdisziplinären Dialog und Gegebenheiten des Umfeldes inspirieren. Durch diverse Auslandaufenthalte im Rahmen des künstlerischen Austausches in Japan, China, Togo, USA, Italien, Norwegen und nicht zuletzt dem Nachbarn Niederlande hat sich meine Kunst mit all den kostbaren Dialogen mit Mensch und Natur angereichert und spricht nun durch die reine Farbe auf Wand und Raum mehr als nur den Intellekt des Betrachters an.

Ich verstehe mich als Farbfeldmalerin und Installationskünstlerin, die unter vielen anderen von Graubner, Rothko und Turell begeistert ist. Ich habe mich im Laufe meiner 20-jährigen künstlerischen Tätigkeit immer mehr auf ganz wenige essentielle Kunstmittel konzentriert. So nutze ich beim Malen direkt die reinen, hochwertigen Pigmente, gelöst in Wasser, gebunden mit Acryl. Das ist nicht nur geruchsarm und wenig belastend für die Umwelt, sondern auch äußerst flexibel in der künstlerischen Arbeit.

Kurzbiographie

1965 Geboren in Erkelenz

1987-92 Kunstakademie Maastricht/ NL

1990-91 fünf-monatiger Aufenthalt in Japan im Rahmen des Kunststudiums

1992 Sommerakademie mit Leiko Ikemura, Aachen

1992 Freischaffende Bildende Künstlerin, Schwerpunkt Raum-spezifische Installation und Farbe

1997-2001 Studium asiatischer Philosophie, New York/ USA

2004-dato Wohnhaft in Berlin

2006-dato Konzentration auf Farbfeld-Malerei und -Installation

 

Einzelausstellungen:

07.1992 “Kulturimpressionen“, Künstlerhaus Süsterfeld, Aachen

09.1993 “Letztlich ist alles Energie“, BiPi’s Galerie, Köln

09.1994 “Wenn Du auslöschst Sinn und Ton“, Park Galerie, Hoorn/ NL

10.1994 “Skulpturen und Arbeiten auf Papier“, Merz-Galerie, Wuppertal

04.1995 ”Don’t drive Mothers mad“, Conradus, Aachen

10.1996 “After the Hurricane”, Lee Hansley Gallery, Raleigh/ USA

11.1996 “Contact”, Künstlerhaus-Galerie in Raleigh/ USA

02.2003 “Ein-Weg“, Galerie Eigenwerk, Aachen

11.2003 “Die Farbe Rot“, Altes Kurhaus, Aachen

03.2009 “Die Seriosität der bunten Fische“, Quasimodo, Berlin

08.2010 “Lausitzer 26“, Lausitzer Str. 26, Berlin

03.2011 “Farbenrausch”, SpendenManufaktur, Berlin

03.2012 “Anna und Paul – einfach nur Farbe”, artists in (e)motion, Berlin

12.2012 “Du und die Farbe”, Berlin Art Immobilien, Berlin

09.2014 “Hundert Wasser in Boitzenburg”, ehem. Konsum in Boitzenburg | Uckermark

Diverse Partner und Gruppenausstellungen mit Schwerpunkt interkulturellen, interdisziplinären Dialogs in Europa, Asien, USA und Togo. Die letzten beiden waren in Berlin, sowohl im ‘freiraum 21′, Düsseldorfer Str.17, Charlottenburg als auch in der Galerie Kuhn und Partner in der Pohlstraße 71, Schöneberg.

Eventorganisation, Kunst und Kultur [Auswahl]:

1991 Japanisches Tanztheater Yuriko Uno zu Besuch in Zürich/ Schweiz

1992 “Konfrontationen“ japanischer und deutscher Kunst, Ludwigforum, Aachen

1994 Tanztheater Claviculae in der Aula Carolina, Aachen

1995 Traditionelles Japanisches Tanztheater im Ludwigforum, Aachen

1995 Einmonatiger Impulsworkshop an der Ergotherapieschule, Düren

1996-97 Künstlerische Lehrtätigkeit North Carolina State University, USA

Seit 2004 Organisation und Moderation von diversen interkulturellen Dialogen, Berlin

Seit 2011 Dozentin für Kunst an sozialpädagogischen Fachschulen

Der Art Consultant und Kurator Dirk Holtkamp-Endemann über Dido Roggatz [Auszug]:
[...] Besonders in der Farbfeldmalerei wird die energetische Wirkung der Farben besonders herausgehoben, wie zum Beispiel Barnett Newman, Mark Rothko, Ruprecht Geiger und andere. Die Auswirkung der Farben ist Hauptinspiration für die Erstellung vieler Farbfeldmalereien. Diese eher nicht-konzeptionelle Wechselwirkung tritt nicht nur im nachhinein beim Rezipienten, sondern besonders auch bei der Erstellung der Farbkomposition auf und ist bedeutender Bestandteil bei der Entstehung der künstlerischen Auseinandersetzung. Den Künstlern und in diesem Falle der Künstlerin Dido Roggatz wird hier aufgrund ihrer Sensibilisierung für die Farbe eine große künstlerische Dialog-Fähigkeit zugesprochen. Sie kann sich bei der Erstellung eines Kunstwerks durch den Raum, die Nutzung und der enegetischen Wirkung inspirieren lassen und ein Kunstwerk speziell für den Auftaggeber herstellen. Natürlich hat es nach wie vor seine künstlerische Eigendynamik durch den künstlerischen Prozess. [...]

Dirk Holtkamp-Endemann, KUNST-ZEIT-RAUM, www.kunst-zeit-raum.com